Denise Nepraunig - Blog

Bachelor of Science - Telematik/Netzwerktechnik

Bachelorfeier - 12. März 2010 Spittal/Drau

flashgamesatgs | 13 März, 2010 22:34

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte Lächeln

 

 

*Bachelor*

flashgamesatgs | 16 Dezember, 2009 00:36

Am Freitag, den 11. Dezember 2009, habe ich meine Bachelorprüfung bestanden!

 Lachanfall

Danach hatten wir unsere Firmenweihnachtsfeier und da habe ich dann ordentlich gefeiert mit meinen Kollegen, welche sich aller sehr gefreut hatten - besser hätte der Termin gar nicht fallen können!

Jetzt nachdem ich die Prüfung geschafft habe fühle ich mich seeehr erleichtert und stolz bin ich auch!

Lernen für die Bachelorprüfung

flashgamesatgs | 08 Dezember, 2009 19:38

So diese Woche habe ich extra Urlaub damit ich für die bevorstehende Bachelorprüfung lernen kann: Webengineering, Softwareengineering, Datenbanken und Automatisierungstechnik. Hm gar nicht so einfach sich zu motivieren und wenn man bedenkt, dass man die ganzen Fächer vor einiger Zeit freiwillig gelernt hat... Aber es hilft nichts :-) Da muss ich jetzt durch!!! Aber es stimmt schon, man tut irgendwie alles andere bevor man lernt ;-)

Jetzt geht's bald ans Eingemachte: Bachelorprüfung

flashgamesatgs | 20 November, 2009 20:40

Ein großer Stein ist mir vorigen Freitag (13.11.2009 - ja Freitag der 13. bringt Glück :-) vom Herzen gefallen, als die Bachelorarbeit gepasst hat. Damit ist jetzt die Voraussetzung für die Zulassung zur Bachelorprüfung geschaffen. Geplant ist es, dass der Termin noch heuer stattfindet, damit ich mich noch in diesem Jahr "Bachelor" schimpfen darf ;-)

Jetzt muss ich dann bald anfangen für die Prüfung zu lernen (Automatisierungstechnik und Softwareengineering) und nach der Prüfung würde ich mir gerne einen kleine Erholungsurlaub gönnen.

Also werde ich bald wieder vor den Unterlagen sitzen und fest lernen. Ja und wenn ich die Prüfung geschafft habe - dann wird GEFEIERT!

Masterstudium berufsbegleitend - heuer nein

flashgamesatgs | 02 November, 2009 16:42

Heuer gibt es leider kein berufsbegleitendes Masterstudium. Naja, ich bin derweilen eh noch kein Bachelor - tja so ein Zufall ;-) Aber momentan bin ich sogar froh, dass ich keine Vorlesung habe. War beruflich im Oktober glaube ich mehr in Polen als in Österreich, momentan wäre das wohl total unvereinbar gewesen. Anders wäre ja wenn die Vorlesungen auf Video aufgezeichnet werden würden oder so... Aber alleine über gedruckten Unterlagen brüten hilft oft nicht viel. Merkt man ja oft schon wenn man nur eine Vorlesung versäumt, da kommt man sich dann oft schon sehr verloren vor, geschweige denn ich hätte fast den ganzen Oktober versäumt... Tja berufsbegleitend studieren ist ja wirklich nicht einfach... 

Ich hoffe, dass ich bald Bachelor bin und das es nächstes Jahr einen berufsbegleitenden Master gibt, sonst muss ich mich wohl auf der Uni einschreiben, was überhaupt nicht in meinem Sinne ist, denn jetzt ist man ja schon so an die FH und deren Vorteile gewöhnt... Nächstes Jahr weiß ich mehr. Aber ich glaube wenn man das Masterstudium nicht zeitgerecht angeht, dann kommt man gar nicht mehr dazu, oder man geht es nicht mehr an. Aber - jetzt schauma mal, dass die Bachelorarbeit passt und ich meine Bachelorprüfung schaffe ;-)

Ein Unglück kommt selten allein...

flashgamesatgs | 02 November, 2009 14:46

... tja von der letzen Vorlesungsprüfung bis zur endgültigen Bachelorprüfung kann es noch ein ganz schön langer Weg sein... Projekte selbst können nicht so laufen wie man will, Projektarbeiten und die Bachelorarbeit dazu können nicht so laufen, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und ein Unglück kommt selten allein... Tja so könnte man die letzten Monate beschreiben. Hm bin ich froh, dass wir alles nur Menschen sind und man auf dieser Welt gottseidank noch alles ausreden kann *puh*. Jetzt geht es dann in die nochmalige finale Phase der Bachelorarbeit, am 16.11.2009 möchte ich sie fix fertig abgeben. Und dann kann ich anfangen für die Bachelorprüfung zu lernen - Softwareengineering und Automatisierungstechnik habe ich mir ausgesucht. Das werden noch ein paar stressige Woche jetzt, aber ich hoffe mich dann bis zum Ende des Jahres als Bachelor bezeichnen zu können *daumendrück*.

Letzte Prüfung vor dem Bachelor abgeschlossen - weiter gehts!

flashgamesatgs | 31 Juli, 2009 05:42

So schlussendlich hab ich die letzte Prüfung "hinter mich gebracht" (*danke*) - da fällt einem ja ein riesiger Stein vom Herzen.

Jetzt braucht man nämlich "nur mehr" für die Bachelorprüfung lernen (zwei Fachgebiete hab ich: Informatik und Automatisierungstechnik), "nur mehr" die Bachelorarbeit schreiben, "nur mehr" den Projektbericht schreiben, "nur mehr" in der Firma das Projekt präsentieren - ach ja und das Wichtigste - "nur mehr" das Projekt ordentlich auf die Reihe bekommen. Ähm ja.

Es läuft wie Projekte halt laufen - mit allen Höhen und Tiefen. Mit Rückschlägen, mit erfreulichen Ereignissen, mit unerklärlichen Zwischenfällen (technisch + menschlich ;-) Es ist also wirklich ein waschechtes Projekt. Kein künstliches Projekt - nein ein Real-Life-Projekt mit realem Einsatz in der Firma. Da stecken von allen Seiten Erwartungen dahinter.

Tja und wenn es beim Projekt einmal nicht so läuft, und man weiß, dass der ganze Rest (Bachelorarbeit + Projektbericht + Präsentation) davon abhängt - da brauche ich wohl niemanden erzählen wie man sich da fühlt... Welche Last man da auf seinen Schultern trägt - und welch hoffnungslosen Blick man dann schon des Öfteren aufgesetzt hat.

Natürlich würde man oft genug am liebsten ALLES hinschmeißen und den Kopf in den Sand stecken. Aber naja, nachdem was man mitgemacht hat, gibt man die paar Meter vor dem Ziel auch nicht auf. Nur ich schwöre - diese letzten Meter sind wirklich steil und unwegsam... Wahrlich kein Spaziergang. Eher eine Kletterpartie.

Für das Projekt hat man auch nicht unbegrenzt Zeit zur Verfügung. Aber wie heißt es so schön? Wenn 24 Stunden nicht reichen, dann arbeitet man halt in der Nacht...

Tja dann heißt es jetzt nocheinmal ordentlich motivieren und reinbeißen und Projekt machen, schreiben, schreiben, schreiben - ach ja - Lernen für die Prüfung sollte man auch nicht vergessen.

Ein Geburtstagsblogeintrag

flashgamesatgs | 05 Juli, 2009 23:33

Um die Tradition aufrecht zu erhalten heute wieder ein Geburtstagsblog und für mich wieder einmal Zeit kurz über das vergangene Jahr nachzudenken. Tja was kann man sagen - die Zeit vergeht glaub ich immer schneller... Der Bachelorabschluss rückt auch in greifbare Nähe, der neue Job ist toll, und sonst ist auch alles ganz supi! Lachanfall So das wars - kurz und bündig!

Bachelor Projektarbeit II eCATT

flashgamesatgs | 24 Juni, 2009 19:48

Tja was tut ein berufsbegleitender Student der gerade keine Vorlesungen hat und am Ende des 6. Semsters des Bachelorstudiums ist? Richtig! Sich um sein Projekt kümmern. Da hilft kein Klagen, man muss sich auch noch nach einem laaangen Arbeitstag dafür motivieren können.

Mein Projekt lautet eCATT (automatisches Testtool im SAP-Umfeld). Und um was gehts? Testfälle (sprich Geschäftsvorfälle) aufzeichnen, dann werden Sachen im System geändert (neu programmiert, Patches installiert, usw.) und dann spielt man den Testfall wieder ab und schaut ob noch alles passt.

Und wie läuft das Projekt? Lachanfall Wahrscheinlich wie jedes FH-Projekt: es gibt immer irrsinnig viele Startschwierigkeiten, dann gibts immer irrsinnig viele Probleme, und es gibt immer total wenig Infos dazu - tja würde nur einer dieser Bedingungen nicht zutreffen, dann wärs wohl kein richtiges FH-Projekt Winken.

Eigentlich müsste man ja für eCATT genug Sachen finden, ist ja von SAP, SAP ist Marktführer, aber postet man mal ein paar Anfragen in Foren, so bleiben diese dann meist unbeantwortet. Hm. Halten sich die Experten zurück und lassen sich die Infos lieber bezahlen? Hehe. Dann kennt man halt auch niemanden persönlich mit Erfahrungswerten - so einen "alten Fuchs" quasi.

Es gibt momentan endlich einmal ein Buch dazu - Praxisbuch eCATT - aber wie Bücher halt sind - da funktioniert ja immer alles Zunge ausstrecken. Die RICHTIGEN Probleme - tja da darf man dann schön brav SAP-Notes durchlesen, sich in Foren durchgrasen und mit null Erfahrungswerten in dem Bereich manchmal widersprüchliche Aussagen beurteilen. Wenn es doch nur so einfach wäre. Naja wenns einfach wäre, dann wärs ja nicht SAP - hehe.

Momentan probier ich halt durch die Social-Networking-Schiene an Leute zu kommen die gern mal aus dem Nähkästchen plaudern. Ja schon ein paar interessante Leute dabei, aber ich muss weiter fest networken. Ich kann mir ja keine Beraterstunden leisten *gg*.

Aber das Projekt ist momentan auf Kurs, aber nervende, unerklärliche Kleinigkeiten zu eruieren kosten irrsinnig viel Nerven und Zeit... Jedoch bin ich sehr zuversichtlich, dass das Projekt sich lohnen wird.

Ach ja - sind solche FH-Projekte nicht einfach toll? Zunge ausstrecken Ein herzliches Beileid an meine Mit-Leidensgenossen die sich auch gerade damit plagen und ärgern! Winken

Die Zeit verfliegt...

flashgamesatgs | 24 Juni, 2009 19:35

Seit einigen Wochen haben wir schon jetzt schon vorlesungsfrei. Die Vollzeitstudenten absolvieren gerade ihre Berufspraktika. Die Prüfungen sind fast abgeschlossen - für eine Prüfung muss ich mich jetzt nocheinmal anstrengen - aber das wird schon klappen Winken. Die insgesamt drei Jahre Bachelorstudium sind nun auch fast vorbei - dabei war doch gerade erst der Aufnahmetest...

Es ist schon ein seltsames Gefühl wenn man jetzt nicht mehr Dienstag- und Freitagabend in der Vorlesung sitzt und Samstag auch frei hat. Das klingt ja eigentlich nach sehr viel Freizeit im Vergleich zu vorher. Jedoch vergeht die Zeit wie im Flug, abends nach der Arbeit hat man dann noch dieses und jenes zu erledigen, vielleicht noch hier und dort hinfahren, mit dem und dem was unternehmen - und so guckt man irgendwann um halb 10 am Abend auf die Uhr und fragt sich wo die Zeit hinverschwunden ist. Dann kann man sich schon wieder aufs schlafen gehen vorbereiten und dann geht der Spaß nächsten Tag wieder von vorne los.

Da frage ich mich wirklich wie man das denn "vorher" geschafft hat wo man noch so sehr mit den Vorlesungen und Prüfungen eingespannt war. Ich glaube da setzt man andere Prioritäten und vertrödelt die Zeit dann weniger, man teilt sich alles effektiver ein.

Die Zeit verfliegt wirklich... Vor einem Jahr hatte ich gerade eine Auszeit und war "nur" Student. Tja und nicht mal als "nur-Student" kommt man mit seiner Zeit zurecht... Man hat glaub ich immer das Gefühl einfach zu wenig Zeit zu haben. Tja und wenn ich bedenke, dass ich schon über neun Monate wieder in der neuen Firma arbeite... Das klingt nach einer kleinen Ewigkeit für mich, mir kommt es aber vor als ob das Aufnahmegespräch gerade erst gestern gewesen wäre... Dafür kann ich mich auch noch sehr lebhaft an die Zusage erinnern Lachanfall.

Was kann man abschließend zum Thema Zeit sagen? Es scheint als ob man immer weniger Zeit hätte, deshalb sich mal bewusst Zeit nehmen für "die schönen Dinge im Leben" *hihi*.

Wenn das Wochenende Freitagnachmittag beginnt...

flashgamesatgs | 18 April, 2009 00:39

... dann neigen sich die Vorlesungen in diesem Semester defintiv dem Ende zu! Lachanfall

Angeregt haben wir in unserer Studentenrunde darüber diskutiert, was wir denn jetzt bloß mit der vielen Freizeit machen sollen *gg*! Was soll man bloß ohne Fachhochschule machen? Falls man an Entzugserscheinungen leidet, könnte man sich als Soforttherapie eine "Lieblingsvorlesung" aus den vergangenen Semestern besuchen - hehe.

Für das verbleibende sechste Semster steht noch eine Prüfung für BWL II (Rechnungswesen) an, definitiv viel üben, denn beim Mitschreiben ist ja alles sooo logisch, aber wenn man selbst alleine daheim vor den Beispielen sitzt, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus...

Aus dem fünften Semester werde ich mein Glück mit der Vorlesung Breitbandkommunikation nochmal probieren. Tja daheim mit superschnellen XDLS surfen und dann die Prüfung nicht bestehen ist doch irgendwie traurig oder? Zunge ausstrecken Aber XDLS hat mit dieser Vorlesung eigentlich nicht wirklich etwas zu tun... Da fallen eher Abkürzungen wie PDH, SDH, SONET usw.

Also steht jetzt definitv lernen für die Prüfungen am Programm und weiterkommen mit der Projektarbeit II, welche dann auch zur Bachelorarbeit II wird. Und dann brauch ich nur noch eine Bachelorprüfung bestehen im Sommer und dann darf ich mir einen Bachelorhut aufsetzen - hehe. Wird schon klappen!

Ein bisschen fad wird jetzt schon werden ohne Vorlesungen, vom Stoff her bin ich ja schon quasi ein "fertiger Bachelor". Ein gutes Gefühl! Lächeln Und die vorlesungsfreie Zeit ist dann fast schon so wie Urlaub *juhu*.

Ach ja - was werde ich bloß heute mit meinem freien Samstag machen? 

Schnellstartlinux Presto auf dem IBM Thinkpad X40

flashgamesatgs | 26 März, 2009 00:26

Mit Spannung habe ich die Beta-Version vom Schnellstartlinux "Presto" erwartet. Ein Linux welches in Sekundenschnelle bootet und das ohne irgendwelche spezielle Hardware klingt sehr interessant! Sowas kenne ich eigentlich nur von meinem Eee-Pc.

Also habe ich mir von Prestomypc.com die Betaversion geholt und sogleich unter Windows installiert. Klingt cool - ein Linux unter Windows installieren (und dann auch genauso einfach wieder deinstallieren). Sobald die Installation fertig war habe ich das Notebook neu gebootet und tada!!! Im Bootmenue erschien Presto.

Beim 1. Mal hochfahren dauert es etwas länger bis die Hardware vollautmatisch eingerichtet war. Danach ging es sogleich mittels WLAN (wirklich einfach zu konfigurieren) und Firefox ins Internet. Funktioniert wirklich klasse! Der Flashplayer war schon vorinstalliert, Openoffice auch, Java kann ganz einfach über den Application Store nachinstalliert werden. Und meine Dateien auf der Festplatte konnte ich auch öffnen.

Also ich bin vollauf begeistert und warte nur darauf, dass eine deutsche Version erscheint, leider gibt es in der aktuellen Betaversion kein deutsches Tastaurlayout...

Ich glaube für diese Software würde ich sogar 20 Dollar ausgeben, weil sie einfach den Zweck eines schnell verfübaren und sehr einfachen Linuxsystems zum Internetsurfen erfüllt (ob jetzt interne 3G-Modems funktionieren kann ich nicht beurteilen). Aber natürlich wäre es schön wenn es sowas auch gratis geben würde – mal sehen was die OpenSource-Community in diesem Bereich tun wird.

5. Semester (fast) schon vorbei...

flashgamesatgs | 06 Februar, 2009 20:32

Die vorletzte Vorlesung fand am 26. Jänner 2009 statt - Englisch: Selected Topics 2. In dieser Einheit ging es um Negotiation-Techniken - welche wir dann kurz vor Ende auch beim Ausverhandeln der Prüfung angewandt haben Lachanfall.

Diese Woche hatten wir am 3. Feber 2009 (Dienstag) die Projektpräsentationen. Unser Projektteam hatte sich die Thematik Siemens S7 300 (SPS), OPC-Server (Simatic NET) und OPC-Client (Beispiel in C#) vorgenommen. Mehr dazu wird in einem eigenen Blogeintrag folgen.

Ja und eine Veranstaltung haben wir noch in Englisch - wo wir 1. unser Projekt auf Englisch präsentieren und 2. den Progress Report des Projekts abgeben. Und Anfang März steht dann noch ein Prüfung an in Breitbankommunikation - ja und das war es dann schon mit dem 5. Semester!

Ja und dann gibts da noch das gaaanz große Thema: Bachelorarbeit 1! Anfang März ist schon Abgabetermin! Da werde ich dann ab nächster Woche ordentlich in die Tasten hauen um möglichst früh fertig zu werden. Und dann noch die Nase in einen fetten OPC Schmöker stecken. Hm beim Thema OPC gibt es nicht wirklich genug brauchbare Infos im Internet. Und die OPC Foundation lässt sich ihre Dokus und ähnliches wohl gut bezahlen... Runterladen kann man nur wenn man Mitglied ist - und das ist gar nicht so billig...

Naja, investiere ich lieber in ein fettes Buch, gutes Buch kann man gar nicht sagen, da es gar nicht so viele Bücher gibt...

Wenigstens ist jetzt der gaaanz Feber vorlesungsfrei und so kann man sich voll und ganz auf die Bachelorarbeit konzentrieren. Nur wenn man Vollzeit arbeiten geht und abends auch Dinge wie Hausarbeit, Kochen, Freunde besuchen, Einkaufen und ähnliches zu erledigen hat, dann ist die Zeit jedoch wieder eine ziemlich rare Ressource.

Hilft nix - durchbeißen - schreibenschreibenschreiben - und damit den halben Bachelorhut zu sichern!

*happytyping* wünsch ich mir selber Winken

Neues Jahr - neuer "Mitbewohner"

flashgamesatgs | 06 Januar, 2009 14:07

Hiermit darf ich stolz verkünden, dass mein erstes IBM Gerät bei mir Einzug gehalten hat! Es ist ein gebrauchtes IBM Thinkpad X40 mit 12", 1,2 GHz und zur Zeit noch 512 MB Ram.

(Hier posiert das X40 nebem dem etwas neidisch guckenden EEE 701)

Mit der Auflösung von 1024 x 768 macht Internet surfen wieder richtig Spaß! Klar neuere Geräte schaffen mit dem 12" Screen auch viel mehr Auflösung, aber (in Gedenken an mein Fujitsu Siemens Notebook mit 14" und der gleichen Auflösung) zum Internetsurfen hat es bis jetzt immer gereicht! Lachanfall

Das X40 ist zudem auch noch ziemlich dünn (hat auch kein optisches Laufwerk) und auch leicht - Gewicht so ca. 1,2 kg. Und mit seinem 1,2 GHz Prozessor (kein Atom-Abkömmling) hat es eigentlich genug Power für jede Website und Youtube oder Joost bringen es nicht aus der Fassung. USB 2.0, SD-Kartenleser, Bluetooth und WLAN runden das kleine (schon ältere) Gerät noch schön ab.

Ein Rundum-Zufrieden-Gebrauchtwarenkauf also! Und den Lüfter hab ich bis jetzt auch noch nicht wirklich gehört. Einziger Minuspunkt bei jedem gebrauchten Notebook ist der Akku - aber Strom ist eigentlich überall verfügbar und mich irgendwo in ein Kaffeehaus setzen und Internet surfen mit einem durch-die-Gegend-geschleppten Net-/Sub-/Notebook würde nicht mal mir einfallen (für das haben wir ja ein Nokia Handy mit Opera Mini *hihi*).

Der Eee 701 ist klein, leicht und wirklich mobil, aber irgendwann ist klein auch einmal zu klein.. Naja der 701 hat wirklich ein zu kleines Display, mit anderen Netbooks ist es sicherlich besser - aber ich hab ja jetzt einen neuen Liebling - mit Windows XP! Und meinen gewünschten 1024 x 768 (!!! ja !!! kein "Widescreen-tituliertes" XXXbook mit nur 600 Pixel).

Und noch etwas zur Tastatur: wirklich herrlich groß zum Tippen und sämtliche Tasten ohne fingerverenkende Tastenkombis erreichbar! Das freut 10-Finger-Tipper!

Happy Surfing!

Frohe Weihnachten!

flashgamesatgs | 24 Dezember, 2008 13:58

Ich wünsche allen Bloglesern ein frohes Weihnachtsfest und ein braves Christkind!

Liebe Grüße!

Eure Denise

Gehirngerechtes Lernen

flashgamesatgs | 21 Dezember, 2008 18:04

Schön dass sich Vortragende auch für das Thema interessieren und frei nach dem GTI-Treffen-Motto "Ich war dabei" haben wir auch (zwar unfreiwillig aber doch) an einer Studie teilgenommen. Diesen Freitag (20. Dezember 2008) wurden uns die Ergebnisse der Studie präsentiert. Puh ich bin beruhigt - ich darf noch zum Mc Donald's gehen Winken. Das Essen hat nicht so starke Einflüsse auf die Aufnahmefähigkeit wie vermutet; und übersportliche Leute sind unbedingt auch nicht immer die besseren Studenten (*puh#2*). Obwohl man sich, wenn man Sport macht, einfach wohler fühlt!

Beispielexperiment:

Und hier gleich das Beispiel was man versucht zu erforschen: In der Mitte der Tafel einen Strich ziehen, auf eine Seite eine Formel  schreiben (etwas komplizierteres Exemplar) und auf die andere Seite auf die Tafel ein Stück Obst legen. Studenten fragen, was sie in der Formel sehen (Buchstaben, Zahlen, griechische Zeichen, Mathesymbole, für was ist die Formel usw. wird man zur Antwort bekommen) - bei einer schwierigen Formel ist das ein ganz schön "zacher" Prozess. Dann fragen was man im Stück Obst sieht - ja da geht es schon rund: man kann schon vom Aussehen sagen wie es schmeckt, was es ist, ist es saftig oder nicht oder dieses und jenes - das geht ziemlich zackig.

So und WIE stellt man das jetzt an, dass Studenten sich so eine Formel genauso leicht "merken" oder "interpretieren" können wie das Obst? Ich kann mich auch noch gut auf meine erste Lychee erinnern (da war ich schon über 18...). Ich konnte mich von dem Tag an genau erinnern wie sie aussieht (so wie sie bei uns verkauft wird), sich anfühlt und wie sie schmeckt. Passiert einem das bei komplizierten Formeln?? Irgendwie muss man so eine Formel wohl anders lernen...

Und warum werden wir uns ewig an die Vorlesung erinnern und an die Banane - aber nicht an die aufgeschriebene Formel?

Das Gehirn lernt am leichtesten wenn es zu einem Vorwissen anknüpfen kann - das geht dann sehr, sehr schnell. Wenn nichts da ist (gerade im Studium - wurde Vorwissen richtig oder schlimmstenfalls leider gar nicht vermittelt?) - dann kann man den Inhalt nicht ein- und zuordnen.

Buchtipps:

Meiner Meinung nach ein gutes Buch zum Thema WIE das Gehirn lernt ist von Vera F. Birkenbihl: Stroh im Kopf. Ein weiteres tolles Buch zu diesem Thema ist "Basiswissen Multimedia. Band 2: Lernen". Sollte man gelesen haben wenn man sich für diese Themen interessiert!

Und wie verbessert man jetzt die Lehre im technischen Bereich? Dinge so zu bringen, dass sie möglichst einleuchtend sind mit vielen, vielen Experimenten! Beispiel Elektrotechnik: Stromteiler, Spannungsteiler - Formel gelernt, raus mit dem Multimeter und nachgemessen - sofort!! Das ist nur ein kleines Beispiel - aber sicher wirkungsvoll! Oder wenn ich an das Video von Walter Lewin vom MIT denke - muss ich heute noch grinsen - wie er den Jungen mit Katzenfell schlägt um Elektronen zu übertragen - göttlich! Video hier.

Und wie macht man Powerpoint-Folien gehirngerecht? Gehirngerecht - großes Thema - aber schon Kleinigkeiten helfen einem besser mit Folien zurechtzukommen. Hm Powerpoint ist leider kein Word - deshalb sollte man sich die Mühe machen ein Inhaltsverzeichnis zu machen - nicht mit Foliennummern - einfach ein Überblick WAS kommt auf einen zu. Bücher sind hier eine gute Referenz - nicht wegen dem Inhalt - sondern wegen dem Aufbau.

Meist haben Bücher bei jedem Kapitel eine Einleitung - um was gehts, für was ist das wichtig - grober Überblick - und eine kurze Zusammenfassung nach jedem Kapitel. Und in Büchern weiß man immer wo man ist - steht meistens oben links oder rechts: Kapitel/Abschnitt. Das hilft auch sehr viel um während der Vorlesung nicht den Faden zu verlieren und daheim beim Nachblättern sich sofort zurechtzufinden wo man ist.

Gute Bücher glänzen auch mit einem Glossar! Kurze Übersicht wo jede Abkürzung erklärt und was der Begriff im Groben bedeutet. Für Formeln gilt: in den ganzen Folien die gleichen Buchstaben/Symbole für das gleiche Verwenden und auch eine kurze Übersicht was für ein Buchstabe/Symbol was bedeutet. Oder man macht sich die Arbeit und fügt bei jedem Bild eine Legende ein was welche Abkürzung bedeutet, oder bei Formeln was für was steht - ode man macht ein ordentliches Glossar.

Die Studentin dankt für die Umsetzung im Vorraus! Lachanfall

Die technischen Vorlesungen sind vorbei!

flashgamesatgs | 21 Dezember, 2008 17:20

Diesen Samstag (20. Dezember 2008) war es soweit: die letzte technische Vorlesung (Mobilkommunikation) wurde gehalten und auch mit einer Prüfung abgeschlossen. Hat gut geklappt für alle und man kann in Ruhe die Weihnachtsferien genießen! Fein! Da wir dann im Jänner und Feber genug mit Projekt- und Bachelorarbeit zu tun haben werden, werden wir die letzte technische Prüfung (Breitbandkommunikation) erst im März abschließen.

Hat das Studium technisch gesehen gehalten was es versprochen hat?

Sehen wir uns hier einmal die Werbebotschaft an:

"Interessieren Sie sich dafür, wie flächendeckende Handyfunknetze funktionieren und warum mittlerweile fast 80 % der Weltbevölkerung rund um die Uhr erreichbar sind? Möchten Sie einen Einblick in die komplexen Datenstrukturen des bedeutendsten digitalen Kommunikationsmediums, dem Internet, erhalten? Oder wollen sie wissen, wie Informationen über Lichtwellenleiter übertragen werden und über einen haargroßen Lichtwellenleiter jederzeit weit über 100 Millionen Telefonate gleichzeitig geführt werden können?"

Hier wurde definitiv gehalten was versprochen wurde. Ob es einen jetzt nun wirklich so im Detail interessiert (mit vielen, vielen Formeln udgl.) was gebracht wird, muss jeder für sich selbst entscheiden. Jedoch ist die Fachhochschule die einzige Einrichtung die wirklich Beruf und Studium miteinander vereinbaren lässt, da Vorlesungen am Abend stattfinden (im berufsbegleitenden Studiengang) - denn Vorlesungen an der UNI Klagenfurt finden hauptsächlich unter Tag statt, wenn man einen Vollzeitjob hat und die Firma nicht entgegen kommt oder es die Fahrzeiten nicht zulassen, dann kann man sich "Beruf und Studium" schon abschminken.

Es wird bei jedem Studium Fächer geben, die einen mehr oder weniger interessieren. Wie kommen Funkwellen von A nach B? Interessiert mich das? Oder will ich einfach am Abend SAT gucken und das wars? Trotzdem kann man von jedem Fach etwas mitnehmen und weiß auch warum der Handyempfang z.B. einen halben Meter daneben wieder wesentlich besser sein kann (Stichwort small-scale-fading oder auf Deutsch "kleinräumiger Schwund").

Jetzt stehen nur mehr nicht-technische Fächer an: Recht, Englisch, im sechsten Semester dann nur mehr zwei Vorlesungen: BWL II und soziale Kompetenzen, das Berufspraktikum erspare ich mir jetzte dank meines neuen Jobs.

Wo besteht Verbesserungspotenzial in der technischen Ausbildung?

Gerade in technischen Fächern, welche viel auf Vorwissen aufbauen, sollte tunlichst darauf geachtet werden, die Dinge in der richtigen Reihenfolge oder ÜBERHAUPT (!!!) vorzutragen. Was nutzt mir in einem Fach die Präsentation von Formeln mit komplexen Zahlen, wenn ich sie im anderen Fach noch nicht gelernt habe? Und inwieweit Wissen aus der Vorbildung vorausgesetzt wird ist ein anderes Thema. Aktuell darf man dieses Studium mit jeder Vorbildung studieren (auch als Sekretärinnen ;-). Sollte man jedoch komplexe Zahlen udgl. schon können, dann dürften es halt nur HTLer studieren, oder es sollten Vorbereitungslehrgänge stattfinden.

Alle Vortragenden an einen runden Tisch setzen, abklären wer wann was und wie lehrt. Und das Prinzip von fächerübergreifender Wissensvermittlung: Lerne ich in Mathematik etwas, wäre z.B. auch schön zu wissen, was ich damit in anderen Fächern berechnen werde und dazu auch gleich ein paar Beispiele, damit man sich in den anderen Fächern auf den Stoff und nicht die Mathematikhürden präsentieren kann.

Elektrotechnik ist auch ein sehr wichtiges Fach - was laaaaaange nachhängen kann wenn es nicht richtig und vollständig gelehrt wurde.

Und der Satz "wie sie schon in einer anderen Vorlesung gehört haben" kann manchmal einfach nur blankes Entsetzen auslösen wenn es nicht der Fall ist...

Also: mehr Kommunizieren und untereinander Abstimmen! Und vielleicht Qualitätsmanagement: Student muss das und das können (sprich es wurde auch gelehrt!) um nicht Probleme in einer anderen Vorlesung zu bekommen.

Vielen Dank für die schönen Seiten!

flashgamesatgs | 14 Dezember, 2008 01:36

Schweren Herzens habe ich mir heute einen neuen Laserdrucker bestellt, da mein Liebling - Samsung CLP-300, endgültig den Geist aufgegeben hatte... Natürlich werden Geräte immer dann kaputt wenn die Garantie oder Gewährleistung abelaufen ist, oder man die Rechnung vom Gerät nicht mehr findet...

Ich war jedenfalls sehr zufrieden mit meinem Drucker, er hat mir immer schöne, farbenprächtige Seiten geliefert. Naja die bunte Zeit ist jetzt vorbei, hab heute einen Laserdrucker (schwarz) bestellt. Farblaserdrucker sind ja fein mit den getrennten Tonerbehältern, jedoch einmal wird die Farbe leer, dann wieder einmal die andere und so geht dass dahin, alle vier Farben auf einmal kaufen ist brennteuer, eine Farbe einzeln wo zu bekommen geht oft net (weil die Geschäfte es nicht haben), dann muss man den Toner wieder bestellen, meistens Versand zahlen, dann wieder warten bis die Lieferung eintrudelt... Ja irgendwann nervt es. Also verzichte ich jetzt halt auf diesen bunten Luxus und wähle den bequemen Schwarz-Weiß-Modus Winken.

Tja so schnell wie Amazon liefert werd ich meinen Drucker nächste Woche in den Händen halten (naja ok - vielleicht nicht halten - eher hinstellen - ist ja ziemlich schwer das Gerät *gg*) und wieder fleißig drucken, kann den Tonergeruch schon quasi riechen beim Gedanken daran!

Ja und vielleicht, aber nur wenn ich einmal einen sehr guten Tag habe und massig Zeit, dann werd ich den Drucker probieren an meinen Eee 701 anstecken (Linux) - und mir dieses Linux-Drucker-Abenteuer erneut "antun" *Sarkasmus*. Mein Samsung CLP-300 wollte nicht so recht mit Linux, trotz dieses wirklich gelungenem Installationsprogrammes von Samsung.

Ein Bloglebenszeichen von mir!

flashgamesatgs | 14 Dezember, 2008 01:16

Ja ich gebe zu - ich habe mein Blog momentan sehr vernachlässigt - tja ein Vollzeitjob und ein Studium wo man abends in die Vorlesung geht, lassen einem eigentlich nicht mehr viel Freizeit. Und wenn man dann an einem der wenigen Tage am Abend frei hat, ja dann setzt man sich nicht unbedingt mehr zum PC (weil man da eh schon den ganzen Tag bei der Arbeit reingeguckt hat) sondern kümmert sich mal um den Haushalt und kocht sich in aller Ruhe einmal etwas leckeres! Oder nutzt die Zeit um sich einmal mit Freunden zu treffen (sehr, sehr wichtig!).

Hab mich schon sehr gut eingelebt bei meiner Arbeit, tolles Betriebsklima (wirklich unbezahlbar dieser Aspekt in der heutigen Arbeitswelt) und die Fachhochschule läuft auch einigermaßen, obwohl ich zugeben muss, dass ich bei der knappen Freizeit manchmal lieber nicht in der Vorlesung sitzen würde sondern daheim, manchmal doch lieber mal rumblödle als aufzupassen Lachanfall und es manchmal auch Vorlesungen gibt die mich eigentlich überhaupt nicht interessieren. Dazu kommt, dass man gerade am Anfang bei der Arbeit viel Neues lernt und bis am Abend eigentlich das Gehirn voll ist - da kann man manchmal einfach dem Vortragenden nicht mehr folgen und befindet sich im "Happyland" (also mti den Gedanken gaaanz woanders).

Ja und ich bin auch froh wenn ich dann mein Bachelorstudium abgeschlossen habe - das heißt dann wieder Freizeit im Übermaß! Momentan ist es halt nicht leicht; viele Vorlesungen, klar natürlich auch Prüfungen, dazu ein Projekt, für Englisch dann auch immer große Aufwände (ein Referat zu schreiben und einen Fortschritsbericht rauben irre viel Zeit), dann darf man nicht die Projektarbeit vergessen, aus dieser dann den ersten Teil der Bachelorarbeit schreiben, darüber auch wieder eine Präsentation halten - also langweilig wird mir jetzt bis Feber (=Semesterende) halt einmal nicht!

Oh dafür freue ich mich schon so aufs sechste Semester: zwei Vorlesungen, kein aufwändiges Englisch Winken, Zeit für die Projektarbeit und Berufspraktikum brauch ich jetzt keines mehr machen - das wird ja fast wie Urlaub!

Ja und dann ist es nicht mehr lange bis zum heißersehnten Event wo wir alle ganz brav lächelnd mit schwarzer Kutte und Hut fürs Foto der Bachelorsponsion posieren *Vorfreude*.

In diesem Sinne - man liest sich - werde mir wieder bewusst die Zeit fürs bloggen nehmen!

SDH, STM, POH, ... (Breitbandkommunikation)

flashgamesatgs | 13 Oktober, 2008 20:22

... PDH, PCM und E1. Dazu noch RSOH, MSOH und C-i, VC-i, TU-i, AU-i, AUG ...

Abkürzungen über Abkürzungen - erinnert mich an das Lied "mfg" von den fantastischen Vier. Thema dieser Abkürzungen? Die Vorlesung Breitbandkommunikation!

Letzen Freitag: SDH (Synchronous Digital Hierarchy)

SDH ist eine Multiplextechnik, welche niedrige Datenraten zu einem höheren Datenstrom zusammenfasst. Das ganze Netz ist dabei synchron. Unterschiedliche Datenraten werden mit Hilfe von Zeigern ausgeglichen. Auch ein interessantes Wort: Oktett. Ein Oktett besteht aus acht Bit und stellt somit ein Byte dar. Trotzdem erinnert mich das Wort an Kotelett...

STM-1: Synchronous Transport Module 1

Dieser STM-1 besteht aus 9 "Zeilen" mit je 270 "Spalten" (kann man sich jetzt als Tabelle vorstellen). Jede Zelle hat ein Byte. Alle 125 µSekunden wird so ein Rahmen übertragen - summa summarum (9 * 270 * 8 Bit * 8000 Mal) ergibt das 155,52 MBit pro Sekunde.

Die ersten neun Oktetts jeder Zeile beinhalten keine Nutzdaten, sondern sind als Overhead für den Betrieb und die Überwachung gedacht.

Der RSOH (Regenerator Section Overhead - mit drei Byte) wird zur Überwachung zwischen zwei Regeneratoren verwendet.
Der MSOH (Multiplexer Section Overhead - mit fünf Byte) dient der Überwachung und Verwaltung der Strecke zwischen zwei Multiplexern.
Der PTR (Pointer - mit einem Byte) zeigt auf den Beginn der Payload (Nutzlast).

Die Datenübertragung beginnt in diesem "Tabellenblatt" (also dem STM-1) links oben (also Zelle A1), wobei dann in jeder Zelle die 8 Bit übertragen werden. Weiter geht es dann mit der Zelle B1 bis zum Ende der Zeile. Dann folgt die nächste Zeile und beginnt mit A2 bei der Übertragung. Da die ganzen Overheads jeweils am Beginn einer Zeile stehen, werden sie nie direkt hintereinander übertragen, was auch wieder gut ist, wenn z.B. Fehler auftreten.

In jeder Multiplexstufe von SDH wird die Datenrate vervierfacht!

So ja das waren jetzt einmal die Grundlagen. Weiter würde es jetzt mit diesen ominösen VC-i (virtuellen Containern) und AUG-i (Administrative Unit Groups) - aber das wollte wohl noch nicht so im Kopf bleiben Lachanfall. Und dann diese Zeigeroperationen... Danach ging es noch um das Thema Synchronisierung und wie das in so einem SDH-Netz funktioniert.

Bevor ich darüber jedoch einmal blogge, werde ich mir die Unterlagen (jetzt endlich einmal) ausdrucken und mir das in Ruhe noch einmal durchlesen, denn nach einer Arbeitswoche ist es nicht gerade einfach an einem Freitag Nachmittag auch noch etwas im Kopf zu behalten. Jedoch wird die neu eingeführte "was-haben-wir-letztes-Mal-gemacht-Frage" am Beginn der Stunde meinem Gehirn wohl etwas auf die Sprünge helfen und das Ganze auch wieder etwas festigen!

Mobilkommunikation

flashgamesatgs | 12 Oktober, 2008 13:40

Gestern hatten wir die erste Vorlesung Mobilkommunikation, welche vom gleichen Vortragenden gehalten wird wie Funktechnik. Diese beiden Vorlesungen ergänzen sich wirklich sehr gut und werden so schön in klein verdaulichen Häppchen präsentiert. Die erste Vorlesung ist immer mehr allgemein und war auch sehr unterhaltsam. Immer sehr spannend wenn ein Vortragender schon bei mehreren Firmen war, schon viel in der Weltgeschichte herumgekommen ist und dann immer interessante Sachen erzählen kann.

Zum Beispiel haben wir auch darüber geredet, wie es denn oft sein kann, dass man an einer gewissen Stelle kaum Empfang hat und dann bewegt man sich oft nur ein paar Zentimeter und hat wieder super Empfang. Die elektromagnetischen Wellen, welche das Handy aussendet, bewegen sich in alle Himmelsrichtungen fort, treffen dort auf Hindernisse, werden reflektiert und manchmal kann es dann passieren, dass sich die ankommenden Funkwellen bei der Basisstation dann genau so überlagen, sodass sie sich gegenseitig auslöschen.

Bei diesem Vortragendem hört man auch immer so "Studentenlieblingssätze": xxx können Sie noch nicht wissen, xxx werden Sie erst lernen, sagt Ihnen xxx etwas, xxx werden wir erst durchmachen - ach herrlich - solche Sätze sind so richtig beruhigend! Lachanfall

Haben-wollen: Dell Inspiron Mini 9

flashgamesatgs | 12 Oktober, 2008 02:28

Ich sitze gerade gemütlich auf einer Couch mit dem Dell Inspiron Mini 9 auf meinen Füßen. Erste Reaktion wie ich dieses kleine Ding heute bei meinem Bekannten gesehen haben: IST DER LIEEEEEEEEB!!!

Das kleine Ding sieht wirklich sehr stylisch aus und ist wirklich top verarbeitet! Der schwarze Deckel macht das Gerät so richtig edel. Die Tasten fühlen sich zwar klein, aber wirklich sehr gut an. Und das Schönste an diesem Gerät: es hat KEINEN Lüfter und verrichtet seinen Dienst wirklich mucksmäuschenstill. HERRLICH!!! Das Gerät wird auch nicht sonderlich warm und Windows XP läuft wirklich sehr, sehr flüßig! Perfekt! Am liebsten würde ich ihn jetzt einpacken und mitnehmen Lachanfall - aber leider hat ihn mein Bekannter auch nur zur Ansicht. Hätte ich jetzt Mal so 400 Euro einfach so zum Ausgeben, so würde ich mir dieses kleine Ding wirklich sofort kaufen.

Auf der einen Seite hat man ja "damals" so Produktfotos mit einem roten Deckel gesehen. Rot gefällt mir natürlich wahnsinnig gut, aber momentan gibt es das Gerät ja nur in schwarz. Jedoch sieht es wirklich absolut fabelhaft aus "in Echt". Im Internet haben mich die Produktbilder nicht so überzeugt, vor allem dieser große Abstand zwischen Tastatur und Bildschirmanfang, das hat nicht sonderlich hübsch ausgesehen, aber in Natura ist das Gerät wirklich sehr, sehr schön!

Toll finde ich auch, dass man den Bildschirm weiter zurückklappen kann und das Gerät nicht umfällt - schon sehr praktisch!

Tja, schon wieder ein Ding mehr auf dieser sogenannten "Haben-wollen-Liste"! Dell hat sich wirklich die Zeit genommen und den Markt beobachtet und ein wirklich top-verarbeitetes Gerät auf den Markt gebracht!

Milch trinken - Milch kaufen

flashgamesatgs | 10 Oktober, 2008 22:41

Milch trinken - Milch kaufen: ein beliebtes Beispiel in der BWL-Vorlesung! Macht mich Milch kaufen ärmer? Der erste Gedanke ist "ja sicher!", weil man ja einen Euro weniger in der Tasche hat, ABER man hat dann dafür auch Ware im Wert von einem Euro im Lager (also in seinem Kühlschrank). Milch kaufen macht mich also nicht ärmer, Milch trinken macht mich ärmer!

Und warum ist dieses kleine Beispiel so wichtig? In BWL machen wir kurze Beispiele welche mit Aufwand und Ertrag zu tun haben. Zuerst macht man das Eröffnungsbilanzkonto (oder sagen wir Übersicht dazu - wir machen ja keine doppelte Buchhaltung - sondern einfaches Rechnungswesen), dann erfasst man die Aufwände und Erträge und am Schluss kommt das Schlussbilanzkonto - oder halt diese Übersicht.

Thema Aufwand und Ertag. Ein Wareneinkauf ein Aufwand? Wie man am Milchbeispiel gesehen hat, ist es kein Aufwand. Genauso wenig ist die Anschaffung einer Maschine ein Aufwand. Personalkosten hingegen sind sehr wohl ein Aufwand.

Oder ein anderes Beispiel: wenn ich 100.000 Euro aufnehme, bin ich weder reicher noch ärmer. Ich hab zwar 100.000 Euro in der Tasche, die Bank kriegt aber von mir 100.000 Euro. Also macht mich das Zurückzahlen der Kreditrate (nur die Schulden) auch nicht ärmer oder reicher. Ärmer macht mich nur das Zinsenzahlen!

Hello und Mahlzeit!

flashgamesatgs | 10 Oktober, 2008 22:25

Wenn man in einer Firma arbeitet, die weltweit tätig ist, dann kanns schon mal passieren, dass man mittags sich zwischen den Sprachen hin- und herwechselt! Da betritt man mit einem freundlichen "Mahlzeit" den Raum und bekommt als Erstes einen verdutzten Blick und dann als Antwort ein "Do you speak English?". Ja und daaaaann einmal auf Englisch erklären was man denn eigentlich mit "Mahlzeit" gemeint hat - sehr amüsant! Lachanfall Momentan sind zwei Trainees hier, die hauptsächlich Englisch sprechen. Und dann nimmt man an einer Programmschulung teil, wird natürlich auch auf Englisch gehalten, weil der Trainee es eben auf Englisch besser versteht als auf Deutsch. Herrlich - wirklich herrlich! Meine liebe Brandy weiß ja wie gerne ich Englisch habe! Lächeln Die ersten paar Sätze gehen natürlich bei so einem abrupten Wechsel oft schwer über die Lippen, aber hat man sich einmal warmgeredet, dann gehts dahin!

Momentan hab ich ja viel mit Englisch zu tun - Übersetzungsarbeit! Tja wenn der Satz auf Deutsch dasteht dann geht das oftmals schon sehr zach dahin, weil die Wortstellung ja im Englischen eine komplett andere ist, man gewisse Fachbegriffe nicht kennt, der Leo einem zu einem Wort wieder zig Übersetzungen vorschlägt, ein Wort wieder so viele verschiedene Bedeutungen hat und und und. Leicht ist es nicht - aber lustig! (Übersetzt man von einer Sprache in eine andere, dann gehen oftmals auch Informationen verloren, weil ein Wort hat mehrere Bedeutungen. Und wird diese Version dann wieder in noch eine andere Sprache übersetzt, dann gibts noch mehr Verlust...) Englische Texte lesen ist wesentlich leichter! Oder gleich nur in Englisch zu denken und zu schreiben.

Präsenipt oder Skritation?

flashgamesatgs | 10 Oktober, 2008 22:24

Was erhält man wenn man ein Skript mit einer Präsentation kombiniert? Ein Präsenipt oder eine Skritation?

Ein Skript enthält normalerweise alle relevanten Informationen oft in schönen, langen, erklärenden Texten mit dazugehörigen ausführlichen Beispielen. Eine Präsentation enthält hingegen kurze, knackige, auf einen Blick ersichtliche Informationen - nur das Wichtigste übersichtlich zusammengestellt.

Kombiniert man diese beiden, gänzlich unterschiedlichen, Wissensvermittlungsmethoden miteinander, muss das nicht unbedingt heißen, dass man damit die großen Vorzüge beider Welten kombinieren kann!

(Erinnert mich an die Aussage: Würden Albert Einstein und Marilyn Monroe ein Kind bekommen, dann könnte es entweder, im besten Fall, schlau wie Einstein und schön wie Monroe werden, im schlechtesten Fall aber so schön wie Einstein und so schlau wie Monroe werden.)

Ein sehr schönes Vortragsbeispiel für "nur Skript" hatten wir in Regelungstechnik! Das Skript mir dem Beamer auf die Wand geklatscht, Schritt für Schritt alles durchgegangen, das Skript war voll von ausführlichen Herleitungen, wichtige Passagen optisch ansprechend hervorgehoben und als Zuckerl gabs quasi noch alle Rechenbeispiele mit allen Einzelschritten zum Nachschauen. Wirklich 1 A! Auch Mathematik hat so mit dieser Skript-Methode sehr gut funktioniert.

In Informatik hat die "nur Präsenations-Methode" wiederrum sehr gut funktioniert. Negativbeispiele für "nur Präsentation" gibts leider mehrere - die werd ich jetzt aber nicht anführen Winken! Man glaubt ja gar nicht mit wievielen Infos (sprich Text) man eine einzige, mickrige Folie vollkleistern kann! Dazu noch meine "Lieblingsbilder" - das sind die Bilder mit Abkürzungen (also abgekürzten Text), welche dann erst drei Folien später erklärt werden... Ja oder Formeln! Groß eine Formel in der Mitte der Folie, schön dick und fett, welche fast jeden Buchstaben des Alphabets enthält und man, um sie zu verstehen, wieder mindestens fünf Mal hin- und herblättern muss, um herauszufinden wofür denn die einzelnen Buchstaben eingentlich sind! Schreien

Oh und ein besonderes Lob gilt denjenigen, die sich quasi die doppelte Arbeit antun und Skript und Präsentation erstellen! Die Präsentation kann man dann quasi als Grobübersicht hernehmen und im Skript noch schmökern - erspart man sich in vielen Fällen ein Buch zu lesen.

Was kann man empfehlen? Klar hat ein Worddokument (im Hochformat) nicht das richtige Format um auf einmal auf der Wand gezeigt zu werden - es eignet sich halt besser ausgedruckt zum Lesen. Jedoch spricht nichts dagegen dass man jeweils nur am Anfang die halbe Seite sieht und dann der Vortragende weiterscrollt. Dann geht auch der Faden nicht so schnell verloren, wie bei einem Folienwechsel von einer Folie auf die nächste.

Probiert man jedoch einen Skriptersatz mit Powerpoint zu basteln, dann endet das oft in laaangen, in sich geschlossenen Sätzen als einzeln angeführte Punkte. Obwohl die Sätze sich oft über mehrere Zeilen ziehen, wirken sie trotzdem oft abgehackt. Lesefreudig ist das nicht gerade... Führt man hingegen quasi nur "Schlagwörter" an, so kann das Auge das leichter erfassen. 

Klar hängt das jetzt wiederum oft vom Fach ab, was sich besser eignet (Präsentation und/oder Skript) und manche Leute schaffen den Spagat halt besser als andere. Ach ja - und bitte keine Wikipediaskripte/folien... Wenn etwas in den Unterlagen unverständlich ist und man hoffnungsvoll in Wikipedia sich den Begriff oder die Technologie erklären lassen möchte und dann den gleichen Quargel in grün findet, so ist dies schon sehr, sehr demotivierend...

Aber sind wir froh, dass es überhaupt Skripten und Präsentationen gibt - weil nur von der Tafel 1:1 abmalen und daheim über Bücher wälzen wäre doch auch fad! Lachanfall

Obwohl Pinguine nicht fliegen können...

flashgamesatgs | 05 Oktober, 2008 00:03

... können sie trotzdem abstürzen Weinen.

Firefox 3.0 Installation unter Xandros

Nachdem mein Firefox 2.0 hier am EEE PC 701 mit Xandros mit ziemlicher Regelmäßigkeit abstürzte, und sich nicht von selbst auf die 3.0 Version updatete, musste ein Update her. Ganz klar --> tippt man in die Browserzeile firefox.com ein und kommt dann eh automatisch irgendwo bei mozilla.org auf Deutsch heraus und es wird auch noch gleich ein Linuxpaket zum Download angeboten. Aha so a tar.bz-File. Hm wie war das nochmal? Mal schnell gegoogelt, ok Rechtsklick aufs File und "entpacken" sollte es auch tun. Ok entpackt haben wir es und jetzt? Mal auf die ...run...sh oder wie die heißt geklickt - ne kanns net sein.

Andere Lösung muss her. Zu eee-pc.de gesurft, ab ins Forum und diesen Eintrag gefunden.

Aha - die Datei in der Konsole mit "sudo kate /etc/apt/sources.list" öffnen,
um den Eintrag "deb http://updates.xepc.org/ p701 main" erweitern und speichern,
dann im Terminal mit "sudo apt-get update" die Änderungen laden
und mit "sudo apt-get firefox" die neue Firefoxversion holen und installieren.

So weit so gut - ein hoffnungsvoller Klick auf den Button "Web" im Register "Internet" vom Easy Mode und dann: SCHOCK! Meine Gtk+ Version sei zu alt (man braucht die Version 2.10). So, ähm, äh was mach ich jetzt? Tja jetzt steh ich quasi ohne Internet da... Ab in den Advanced Mode, Synaptic gestartet und halt mal Gtk+ gesucht. Hm, ne das wird nix... Was weiß ich was man da installieren soll...

Anderen Webbrowser her - Iceweasel hab ich mal gehört. Gut die Installation klappte - nur leider semmelte dieser Browser fast die ganze Zeit ab. Nein her mit Opera!!! Hm kann wieder aufgrund von 100.000 Abhängigkeiten nicht installiert werden. Ok - vorsichtig mit Iceweasel surfen. Ok es geht - vielleicht musste das Programm erst warm werden?

Ok - dann bin ich auf diese Seite gekommen.

Gut wieder ab ins Terminal und "wget http://apt.linex.org/linex/gtk-2.10/libgtk2.0-0_2.10.13-2~bpo.1_i386.deb" eingegeben.
Datei wurde runtergeladen ins Homeverzeichnis.
Entpackt mit "dpkg-deb -x libgtk2.0-0_2.10.13-2~bpo.1_i386.deb gtk2-10".
Dann ab in den Dateimanager, zum Pfad "/opt/firefox" navigieren,
die Datei "firefox" mit einem Texteditor öffnen

und um den Eintrag "export LD_LIBRARY_PATH="/home/user/gtk2-10/usr/lib" erweitern.

Die Datei sollte dann so aussehen:
#!/bin/sh
#
export LD_LIBRARY_PATH="/home/user/gtk2-10/usr/lib"
...
...

Diesmal brachte der Klick auf "Web" im Easy Mode den gewünschten Erfolg Cool. Natürlich gleich mein Lieblings-Add-On "Mouse Gestures" installiert und dann natürlich auch ein paar Mal zugesehen wie Linux (ja Linux! nicht nur der Firefox) in die Knie gezwungen wurde...

Ja jetzt nach ein paar Neustarts und switchen vom Advanced in den Easy Mode und umgekehrt läuft es. Und ja - ein Pinguin kann abstürzen!

So schnell installier ich jetzt sicher kein Firefox-Update mehr... Kein Wunder regiert Windows die Welt - weil so seltsame Fehlermeldungen gibts da nicht... (Ja ich hab schon genug seltsame Windowsfehler gesehen, aber bitte noch nie solche Probleme bei einer "einfachen" Programminstallation gehabt...)

 

 

Ein iPhone in der Vorlesung...

flashgamesatgs | 27 September, 2008 18:12

... lenkt zwar nur ab, aber man kann seine Finger einfach nicht davon lassen! Cool Und Finger ist hier wirklich wörtlich zu nehmen! Diese Multitouchoberfläche ist einfach sooo innovativ und es macht einfach Spaß am Bildschirm herumzutippeln. Bei einem virtuellen Fischteich z.B. ist es interessant wie bei einem Fingertouch die virtuelle Wasseroberfläche Wellen wirft und die Fische quasi flüchten. Entspannung pur! *gg* Ach und dieses Surferlebnis - mit zwei Fingern zoomen und so - ach es macht einfach Spaß!

Und der zweite wichtige Punkt beim iPhone sind die Beschleunigungssensoren! Mit diesen Sensoren virtuell Bier ausschenken oder Feuerzeug ausmachen oder Spore spielen oder oder oder - hehe!

Hm, wie soll man sich mit solch einem Gerät in den Händen eigentlich auf die Vorlesung konzentrieren können? Nur schade, dass man das iPhone dem Studienkollegen dann irgendwann doch wieder zurückgeben muss... Weinen Mittlerweile ist das iPhone auch leistbar und wird hier in Österreich von Orange oder T-Mobile mit einem annehmbaren Datentarif kombiniert! *träum* Nun "unbedingt" brauchen tut man es nicht - aber es ist schon eine tolle Spielerei!

Neulich im Elektronikladen...

flashgamesatgs | 27 September, 2008 01:30

In Klagenfurt gibt es einen sehr, sehr kleinen Elektronikshop - wo man auf die Schnelle so Sachen wie Drucktaster, LEDs, Widerstände, Kondensatoren (und was man sonst noch so braucht) kaufen kann.

Vor mir war eine Kunde der zwölf LEDs gekauft hat um diese mit einem zwölf Volt Netzteil zu betreiben. Der Firmenchef hinter dem Tresen - quasi schon ein alter Hase und Bastler - hat ihn beraten. Während ich, mit meinen Krokodilklemmen in der Hand, mehr oder weniger das Gespräch verfolgte und mein Blick über das Sortiment schweifte, hat mein Kopf sehr wohl die Gesprächsdetails genauestens verfolgt.

Der Chef erklärte die Unterschiede zwischen 3 LEDs in Serie und diese dann 4 Mal parallel oder umgekehrt. In einem "Telematiker-Kopf" kommen dann natürlich sofort die Gedanken wie sich Spannung und Strom bei Serien- und Parallelschaltung verhalten. Dann kam die Aussage, dass es neuere, hellere LEDs gäbe, welche mehr Durchflussspannung hätten und man für diese dann in Serienschaltung einen kleineren Widerstand bräuchte. Telematiker-Gedanken: "Jaja, eh klar, mehr Durchflusspannungen bei den LEDs, also muss man weniger Spannung am Vorwiderstand 'verbraten' - welcher dann eben entsprechend kleiner ist."

Frei nach dem aktuellen Werbespruch der Wifi: "Wissen ist für immer!" Cool

Haben Sie heute schon gewirtschaftet?

flashgamesatgs | 27 September, 2008 01:02

"Ja klar! Denn ich hab heute eine Leberkässemmel gekauft!"
"Und was war jetzt genau das Wirtschaften an dieser Aktion?"
"Hm... Ich hab der Verkäuferin ja das Geld für die Semmel gegeben!"
"Ja das ist der Tauschhandel - aber wo ist da das Wirtschaften?"
*Stille*

So begann die BWL-Vorlesung am Dienstag. Die richtige Antwort lautet: Wirtschaften heißt entscheiden!

Die Verkäuferin entscheidet sich Leberkässemmeln anzubieten, ein Kunde entscheidet sich, weil er Hunger hat, eine Leberkässemmel zu kaufen!

Der Besitzer einer Firma gleich hinter der FH wird auch ziemlichen Schluckauf gehabt haben, weil wir dauernd von seiner Firma geredet haben (um unseren Stoff auf ein praktisches Beispiel umwälzen zu können). Wir haben halt einmal angenommen er hätte so und so viel Umsatz gemacht usw. In der ersten Vorlesung hatten wir mehr eine Einführung und wir kümmerten uns einmal um die Grundbegriffe (eben was halt wirtschaften oder Rentabilität heißen) um auch wirklich die gleiche Sprache zu sprechen.

Am Abschluss der Stunde kam quasi ein kleines Rechenbeispiel. Unsere Beispielfirma hat am Anfang vom Jahr ein Vermögen mit dem und dem Wert, im Laufe des Jahres werden Wareneinkäufe gemacht, gewisse Waren werden verbraucht, gewisse Waren eingelagert, am Ende des Jahres wird eine Abschreibung gemacht usw. Am Schluss sollte dann der Gewinn berechnet werden. Ist also wie eine kleine doppelte Buchhaltung. Puh, das ging ja sogar für uns zwei gelernte Verwaltungsassistenten ein bisschen zach von der Hand - aber man kommt ja wieder rein. Puh - lang, lang ist die Berufsschule her und im öffentlichen Dienst hatten wir beide mit diesen Dinge eigentlich gar nix zu tun...

Bin schon gespannt auf den weiteren Verlauf dieser Vorlesung gespannt - ein nicht-technisches Fach ist halt etwas ganz anderes als ein technisches Fach!

Work-Life-Study-Balance

flashgamesatgs | 27 September, 2008 01:00

Ich freue mich schon sehr auf die Herausforderungen die mein neuer Job ab 1. Oktober (jaaa!!! im EDV-Bereich!!!) mit sich bringen wird. Gleichzeitig gilt es wieder eine ausgeglichene "Work-Life-Study-Balance" zu schaffen. Alleine schon eine ausgeglichene Work-Life-Balance auf die Reihe zu bekommen ist schon schwierig genug und darüber gibt es bereits Artikel zur Genüge. Zusätzlich zur Arbeit noch ein Studium zu schaffen ist natürlich noch einmal so schwer... Und wenn jemand schon eine Familie hat ist es schon fast ein Ding der Unmöglichkeit dies zu vereinbaren. In meinem Studiengang hat z.B. noch niemand ein Kind! Und diejenigen, die eines hatten, die haben wieder aufgehört...

Was kann man tun? Ohne Unterstützung seiner Lieben geht es nur sehr schwer... Man braucht Menschen die einen unterstützen, einen aufbauen wenn es einmal nicht so läuft, Verständis haben wenn man schon seit Stunden über den Unterlagen brütet, einen zum Lachen bringen, wenn man den Kopf wieder einmal frei kriegen möchte und mit denen man die lustigen Erlebnisse des Studiums teilen kann.

Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, dass bis jetzt auch die eingeführten Studiengebühren sehr abgeschreckt haben (oder auch ein Grund waren aufzuhören (!)). Ein Vollzeitstudium bekommt man berufsbegleitend schwer auf die Reihe, möchte man es langsamer angehen und weniger Vorlesungen besuchen möchte, so muss man doch für ein ganzes Jahr über (also zwei Semester) 726 Euro an Studiengebühren zahlen - das sind über 10.000 Schilling - in Worten: ZEHN-TAUSEND Schilling... Wahrlich keine billige Weiterbildungsmaßnahme...

Nach einer beruflichen Auszeit habe ich mich eine Zeit lang "nur" ums Studium gekümmert. So eine Phase kann man gut nutzen um gewisse, vergangene Dinge aus einer bestimmten Distanz betrachten zu können. Quasi wie bei einem Film auf DVD wo man sich entspannt zurücklehnt und die Dinge in Ruhe betrachten kann. Man kann vor- und zurückspielen und auch mit einem imaginären Druck auf die Pausetaste die Situation von allen Seiten betrachten. Naja - das ist jetzt aber ein anderes Thema ;-)

Was kann ich also zu diesem Thema Dreifachbelastung zu sagen? Auf jeden Fall sollte man als Erstes schauen, dass einen die Arbeit glücklich macht (love it, change it or leave it) und im Studium RECHTZEITIG mitlernen und Wissenslücken so schnell wie möglich auffüllen (das klingt jetzt nur so dahingesagt, ABER ich meine das wirklich sehr, sehr ernst!!!). Als dritten und letzten Punkt sollte man darauf achten, dass man immer wieder Möglichkeiten findet um Energie zu tanken! Oft sagt man, man habe keine Zeit, dabei meint man eigentlich, dass man mit seinen Kräften am Ende ist. Klingt vielleicht auch abgedroschen, aber es hilft: laaange Spaziergänge, entspannende Vollbäder, seine Lieblingsmusik hören, einfach auf der Couch hocken und mal so richtig faulenzen und so weiter und so fort. Wie bereits vorher erwähnt, ist natürlich auch noch die Unterstützung der Lieben ganz, ganz wichtig und nicht außer Acht zu lassen!

In diesem Sinne hoffe ich, dass uns viele von unseren berufsbegleitenden Studenten erhalten bleiben und diese den Spagat zwischen arbeiten, leben und studieren schaffen. Gutes Gelingen!

Auf ins 5. Semester!

flashgamesatgs | 21 September, 2008 23:33

Freitag, 19. September 2008, ging es mit der ersten Vorlesung im 5. Semster los und zwar zum Thema "Breitbandkommunikation". Das böse, böse Wort "Bandbreite" in Bezug auf ADSL-Zugänge ist gefallen, was uns wieder zurück zu einer kleinen Grundlagenauffrischung brachte. Bandbreite hat nämlich etwas mit Frequenzen zu tun - und nicht mit der Datenübertragungsrate, was aber umgangssprachlich aber sehr, sehr oft verwechselt wird. Und so ein Versprecher darf einem Telematiker doch nicht passieren, oder *hihi*? Lachanfall

Weiter ging es dann mit Zeitmultiplex, zwei neuen Wörtern (isochron und anisochron), dem bekanntem Lieblingswort "Bitstuffing", unseren allseits bekannten 125 µSekunden und noch ein paar Worte zur Taktanpassung.

Am Samstag hatten wir den ganzen Tag die Vorlesung "Funknetzwerke", welche auch die gefürchteten Maxwellschen Gleichungen beinhaltet. Wir haben uns aber gaaanz vorsichtig und ganz unmathematisch an die Thematik herangetastet und uns eigentlich voerst einmal mit der Kernaussage beschäftigt: änderndes Magnetfeld erzeugt eine Spannung, fließender Strom erzeugt ein Magnetfeld. Danach kam das Thema Antennen welches mit dem Hertzschen Dipol seinen Einstieg fand.

Gottseidank läuft die schwer verdauliche Kost dieser Vorlesung in einem angenehmen Tempo ab. Befasst man sich jedoch einen ganzen Tag lang mit einer neuen Thematik wo die eine Vorlesungsstunde auf die andere aufbaut, so beginnt der Kopf schon mal zu rauchen Winken. Regelmäßige Pausen tragen hier schon sehr zum "Verdauen" bei.

Das nächste Mal findet diese Vorlesung erst wieder in drei Wochen statt. Na hoffentlich haben wir bis dorthin nicht wieder alles vergessen. Den Rat des Vortragenden, vorher noch einmal kurz in die Unterlagen zu schauen werde ich natürlich beherzigen. So lange Lücken zwischen den Vorlesungen sind nicht gerade förderlich, aber naja - die Administration tut ihr Bestes unseren Wunsch nach "geblockten" Lehrveranstaltungen zu beherzigen.

Dieses Semster kommt als weiteres und letztes technisches Fach die Vorlesung "Mobilkommunikation" hinzu. Und das wars dann endgültig mit den technischen Fächern (im sechsten Semster gibts kein technisches Fach mehr). Es kommen nur mehr nicht-technische Fächer wie Englisch, BWL, Recht udgl.

Schleichwerbung: Einzelhandelskauffrau

flashgamesatgs | 08 September, 2008 02:58

Gestern ist mir das Magazin der City Arkaden in die Finger gekommen. Vorige Woche - am 1. September 2008 - war für viele Lehrlinge der 1. Arbeitstag - passend dazu beinhaltete auch ein Artikel des Magazins die Lehrlingsausbildung, dazu ein Foto von einem Mädchen, hübsch gelächelt für die Kamera und einer Bildunterschrift wo "1. Lehrjahr" vorkam. Beruf? Einzelhandelskauffrau. Ob es jetzt in einem Schuhgeschäft oder ein Geschenkeladen (oder so etwas in der Art war), das weiß ich leider nicht mehr, aber egal. Mir fällt auf das gerade für diesen Beruf immer viel "Werbung" gemacht wird. Vor allem bei Lebensmittelgeschäften. Wie toll es doch ist in genau diesem Betrieb diesen Beruf zu lernen, wenn man gut ist bekommt man zB. den Führerschein bezahlt usw. Und der neuste "Werbespruch" ist "Lehre mit Matura"! Klingt doch gerade für junge Mädchen sehr verlockend. Und mit dem Begriff "Lehrlingscasting" wird das Aufnahmeverfahren quasi noch extra-cool gemacht.

Wie schon in einem vorigen Blogeintrag von mir erwähnt - ich habe nichts gegen einen Beruf als Verkäuferin - und es gibt genug Menschen die mit Leib und Seele Verkäufer sind - und das ist auch gut so.

Nur manchmal werden eben junge Mädchen in kleinen Firmen ausgebildet, wo sie dann quasi die Lehrzeit über für den Betrieb eine billige Arbeitskraft darstellen und nach Ende der Lehrzeit gehen müssen. Und was haben die jungen Mädchen in diesen drei Jahren Ausbildung gelernt? In vielen Fällen wie man Regale ein- und ausräumt und diese putzt. Wenn man sich dann Stellenanzeigen von Firmen ansieht, die Verkäuferinnen sucht und diese auch gerne "anlernt", dann fragt man sich wirklich für was man seine Tochter dann drei Jahre so einen Beruf lernen hat lassen... Oder vielleicht hat man sie den Beruf vier Jahre lernen lassen um Lehre mit Matura machen zu können. Ja dann hätten wir eine Verkäuferin die integrieren und differenzieren kann. Toll oder? ... Wirklich schade um die Zeit. Und es werden sicher gaaanz wenige Verkäuferinnen studieren gehen. Nehme ich einmal an. Gut ist natürlich für eine Verkäuferin wenn sie zB. in der Firma bleiben kann und einmal Filialleiter werden kann oder so. Aber ist dann auch wohl eher die Ausnahme und nicht die Regel.

Schlimm ist auch wenn Firmen Lehrlinge ausbilden und ihnen nichts beibringen - oder nicht das was sie sollten und sie quasi als Hilfsarbeiter beschäftigt. Und nach der Lehrzeit sie nicht behalten kann und danach mit absolut null Ausbildung auf den Arbeitsmarkt entlässt. So werden oftmals die Arbeitslosen von morgen "produziert". Und die Firma kann sich ganz stolz auf ihre Fahne heften, dass sie doch sooo toll ist und "Lehrlinge ausbildet".

Zusammengefasst will ich sagen, dass es einfach schade ist, dass genau solche "Einbahnberufe" so dermaßen massiv beworben werden. Warum Einbahnberufe? Einmal Verkäuferin - immer Verkäuferin. Jedoch wird man Verkäuferinnen immer brauchen und diese Berufe schlecht in Niedriglohnländer auslagern ;-). Nur sollten sich Eltern und junge Menschen bewusst werden in welche Ausbildung sie investieren. Wie gesagt - es gibt genug angelernte Verkäuferinnen die ihren Job gut erledigen! Ich will jetzt denen die den Beruf lernen wollen, weil sie halt gerne für Ordnung im Laden sorgen und gerne mit Kunden Kontakt haben, den Job jetzt nicht madig machen, nur einfach den anderen ein bisschen vor Augen halten dass es vielleicht auch noch andere Ausbildungen gäbe. Und man darf nicht vergessen, dass man als Verkäuferin schlechter nebenher "pfuschen" kann (nein hier wird keine Schwarzarbeit beworben ;-) Frisörinnen hätten es da schon leichter (und Automechaniker haben es wohl am leichtesten ;-).

Vielleicht sollten sich gerade Mädchen einen Schubs geben und ein Handwerk erlernen. Naja - den Gartenzaun selbst schweißen können, oder eine Wohnzimmereinrichtung tischlern, Elektroarbeiten im Haus erledigen, Heizung installieren, Zimmer ausgemalen oder auch mal ne Mauer aufziehen können - ja das wäre doch auch cool wenn Frauen das dann beim Kaffee trinken genau so selbstverständlich erzählen könnten wie zB. "ach heute hab ich die neue Lieferung - ja die aus dem Herbstprospekt - eingeräumt". Tja zurückblickend gesagt für mich find ich es irgendwie schade, dass ich kein Handwerk erlernt habe (ja und noch viel "schader" find ich dass ich nicht in die HTL gegangen bin) - aber naja - dafür erzähl ich halt beim Kaffee übers Löten und Programmieren - ist doch auch was Cool und es gefällt mir sehr gut.

Liebe Eltern: da ihr oftmals ein großes Wort bei der Ausbildung euer Kinder mitzureden habt, überlegt euch gut was ihr sie lernen lasst und denkt nicht nur an die klassischen Rollenbilder und Ausbildungen. Liebe Jugendliche: Bedenkt, dass ihr mit eurer Berufswahl oftmals die Arbeit für euer restliches Leben bestimmt. Liebe Firmen: Wenn ihr Lehrlinge aufnehmt, bildet sie gut aus und bringt ihnen viel bei!

Die letzten Ferientage

flashgamesatgs | 04 September, 2008 22:03

Am Dienstag, 16. September 2008, geht es wieder los in der Fachhochschule und somit auf ins 5. Semster! Folgende Lehrveranstaltungen stehen am Programm: Betriebswirtschaftslehre 1, Breitbandkommunikationsnetze und -dienste, Englisch: Selected Topics 2, Funknetzwerke, Mobilkommunikation, Projektarbeit 1, Recht und Zusatzqualifikationen.

Englisch begleitet uns hiermit schon das fünfte Semster und es kommen wieder zwei nicht-technische Fächer vor: BWL und Recht. Bin mal gespannt wie theoretisch/praktisch/brauchbar das ist. Bei zwei technischen Fächern gefällt mir der Punkt "Vorkenntnisse" in jeweils einem Punkt nicht besonders, weil das unter die Kategorie "leider-nicht-durchgemacht" fällt... Naja kann halt nicht immer alles perfekt laufen und nur wir Studenten können uns auch erst wieder am Ende des Semsters bei der Evaluierung darüber "beschweren" wenn solche Unstimmigkeiten auftreten. Naja nur das ist halt dann zu spät. Oh ich sehe mich jetzt schon mit gewissen fetten Bücher dahocken und mühsam fehlende "Vorkenntnisse" nachzuholen ;-) Tja, Studium ist halt kein Spaziergang - es gleicht wohl eher einer Bergwanderung. Mal gehts leicht dahin, mal muss man kämpfen. Ein bisschen Abwechslung muss ja schließlich vorhanden sein *gg*.

Ich werde die letzten Ferientage noch genießen und freu mich schon aufs 5. Semster. Ja diesen Herbst zählen wir "zu den Großen". Zu den "Großen" zu denen wir damals im 1. Semster noch ehrfürchtig aufgeschaut haben. Ach was für ein tolles Gefühl! Cool

rjmp, sbi, ldi, out, cbi - Lernpaket Mikrocontroller

flashgamesatgs | 26 August, 2008 23:03

Insider erkennen schon an der Überschrift, dass es sich hier um Assembler handelt! Ein kleiner Auszug aus dem Befehlssatz eines kleinen Mikrocontrollers (µC) mit dem Namen ATtiny13 von der Firma Atmel. Die Vorlesung "Mikroprozessoren" ist zwar schon eine Weile her - doch das Thema fasziniert mich nach wie vor. Da ich mich nicht von der Befehlsvielfalt und den vielen, vielen Beinen eines C167ers zum Einstieg erschlagen lassen werde (diesen hatten wir in der Vorlesung), will ich selbst noch einmal bei Null anfangen.

Das funktioniert am besten mit einem Lernpaket. Natürlich gibts auch im Internet "Bastelanleitungen" (damit man den µC selbst programmieren kann) oder Tutorials und so. Dann gibts wieder fertige Entwicklerboards die eigentlich wieder eher mit Kanonen auf Spatzen schießen und und und...

Jedenfalls wollte ich gerade zum "Einstieg" eine Lösung die wirklich zuverlässig funktioniert und wenn geht auch ein Buch dazu. Gesucht - gesucht - gesucht - auf ein Social Network zurückgeriffen (jaja "Angeberei" beiseite: ich hab einem Kollegen im StudiVZ gefragt weil der ja mit einem Vortragendem geredet hat und und und) - und schließlich das "Lernpaket Mikrocontroller" vom Franzis Verlag bei Amazon bestellt.

Natürlich wird jetzt jemand hier gleich Aufschreien und die Bauteilwerte und das Bücherl in Relation zum Kaufpreis setzen und so - klar 40 Euro (bei Amazon) - das ist nicht wenig Geld - aber es gibt nichts Vergleichbares wo man um diesen Preis ein All-Inklusiv-Paket bekommt. Und Wissen und Lerneffekt sind sowieso unbezahlbar.

Die erste Hürde ist vielleicht für manche, dass man die Platine selbst zusammenlöten muss. Nur was ist man denn dann eigentlich für ein Hobby-Bastler wenn man nicht Löten kann? Das Lernpaket mit der CD-Rom hat von Anfang an funktioniert - puh - da bin ich aber froh ;-)

Nur was mich ein bisschen enttäuscht hat ist der Umstand - da steht groß auf der Packung "15 Bauteile" - nur man braucht schon mehr als die Hälfte der Bauteile für die Platine... Die Idee mit dem Sockel mit 24 "Löchern" wo man den µC und die anderen Bauteile reinsteckt ist zwar nett, nur so Widerstandsbeinchen und Leuchtdiodenfüßchen lassen sich da gar nicht so leicht reinstecken. Dann fällt wieder mal so ein Teil raus und so. Also mich hat es jedenfalls genervt. Habe mir heute endlich meine Kabel mit Krokodilklemmen besorgt und nur die Diodenreste in den Sockel gesteckt - funktioniert jetzt tadellos ;-)

Meine Krokodilklemmenlösung:

Also ging es heute gleich einmal los mit Assembler - sehr ungewohnt - aber es funktioniert! Gefällt mir! Blinkende LEDs üben einfach eine unbeschreibliche Faszination aus ;-)

Möchte hier auch noch das ELO-Magazin vom Franzis Verlag empfehlen, was man online lesen kann. Sehr interessant!

Und ich möchte auch noch etwas Lustiges erzählen! Ich schreibe dem Franzis Verlag eine Mail - die dann an den Autor weitergeleitet wurde - und der hat mich anscheinend gegoogelt!!! Weil er mein Blog gefunden hat!!! Und es gefällt ihm! Cool

In diesem Sinne: Liebe Grüße Herr Burkhard Kainka!

Ein Lebenszeichen von mir :-)

flashgamesatgs | 26 August, 2008 22:33

Jaja - mein Blog ist noch aktiv - aber der August bald vorbei. Momentan genieße ich wirklich gaaanz entspannt die Ferien! Es dauert nicht mehr lange und dann geht es los ins 5. Semster - das erste Semester wo alle Prüfungen aus dem vorigen Semester schon abgeschlossen sind ;-)

Mit Semesterbeginn sind dann viele Entscheidungen zu treffen. Was mache ich für eine Projektarbeit, was interessiert mich, wo will ich mich vertiefen, wo mache ich im 6. Semester mein Praktikum, ein Nebenjob fürs kommende Semster muss her, Bachelor und tschüss und ab - oder im schönen Kärnten bleiben und den Master noch fertig machen - Fragen über Fragen - mit denen ich mich jetzt dann intensiv beschäftigen muss. Im Kopf geht es also ziemlich rund...

Dann muss ich immer ein bisschen schmunzeln wenn man sich so die Lebensläufer "wichtiger" Menschen ansieht - tja da ist der Studienabschluss erst der Beginn einer laaangen Karriere. Also ich stehe da ja noch ziemlich am Anfang von diesen ellenslangen Lebensläufen ;-)

In meinen Ferien hab ich jetzt auch wieder einmal "gelernt" wie schnell man eigentlich (besonders als Frau) ohne vernünftige Ausbildung für den Rest seines Lebens nur schlecht bezahlte Jobs machen muss... Kleines Beispiel? Junges engagiertes Mädchen lernt Frisörin, verträgt die Chemikalien nicht, beginnt keine andere Aus- oder Schulbildung, Übergangsjob, Bandscheibenvorfall - nicht mehr schwer heben - Schi zusammenkleben bei einer bekannten (jetzt nicht mehr aktiven) Firma, ödes Schachteln falten und Putzen gehen. Rosige Aussichten...

Oder: anderes junges engagiertes Mädchen lernt Verkäuferin, kann nach der Lehre nicht behalten werden, wechselt in anderes Geschäft, nicht unbedingt das beste Abkommen mit der Chefin - kündigt - als Verkäuferin schlechte Jobchancen - jetzt als "Übergangslösung" mal Fließbandarbeit...

Ich habe absolut nichts gegen die Jobs der Putzfrau oder wenn jemand am Fließband steht oder so etwas! Bitte nicht falsch verstehen! Jedoch glaube ich noch immer an das Wortspiel "Beruf - Berufung" und wenn man von Anfang an eine schlechte oder gar keine Ausbildung hat, dann kriegt man nur mehr schlecht bezahlte Jobs - die auch nicht sonderlich erfüllend sind. Klar viele ältere Hausfrauen machen solche Jobs - um ihr Budget aufzubessern - und diese Frauen hatten früher oft keine Möglichkeit für eine sinnvolle Ausbildung. Ich will nur junge Personen davor warnen wie schnell man den Kurs verlieren kann und im falschen Job landet! Und gerade wir jungen Leute müssen noch ganz lange arbeiten bis zur Pension...

Meine Schwester ergreift zur großen Verwunderung von uns allen einen ganz untypischen Beruf für ein Mädchen (Schlosser). Natürlich hat sie unsere vollste Unterstützung und meine vollste Bewunderung. Das Schnuppern hat ihr sehr gefallen. Die Lehrzeit geht am 1. September los. Ich hoffe ihre Begeisterung hält an und es gefällt ihr! Dass der Beruf Spaß macht, das ist ja wohl das Wichtigste!

Prüfung Sensoren Aktoren

flashgamesatgs | 03 August, 2008 02:43

Die letzte Prüfung für dieses Semester stand am 30. Juli 2008 am Programm: Sensoren Aktoren. Es sollte eine ungewöhnliche Prüfung werden! Vor der Einzelprüfung gab es eine Art Gruppenprüfung (ok dieses kommt dir doch von einem anderen Fach bekannt vor - nur da "fehlte" die Einzelprüfung ;-).

Also man setzt vier Leute an einen Tisch, links und rechts dann die Vortragenden die das Geschehen beobachten. Aufgabenstellung in Kurzfassung: Mittels zwei Heizspiralen soll ein Werkstoff (Plastik) auf 350° C gebracht werden um in eine Form gegossen werden zu können. Danach soll der Werkstoff gekühlt werden um erstarren zu können. Liegt die Temperatur unter 190° C kann wieder mit dem Heizen begonnen werden.

Betriebszustände wie "heizen/kühlen" udgl. sollten natürlich angezeigt werden. Dann gings ans Eingemachte! Wie realisiert man das Ganze? Mit einem Mikrocontroller! So, wenn man einen Mikrocontroller programmiert, dann braucht man natürlich einen Programmablaufplan um z.B. programmieren zu können wann geheizt oder wann gekühlt wird. Nachdem wir das hatten, wurden die einzelnen Füßchen des Mikrocontrollers beschalten: entweder halt mit einer LED oder mit der Heizung oder der Kühlung (welche übrigens eine Pumpe war mit Öl mit 25° C).

Danach musste diskutiert werden welches Bauteil für die Temperaturmessung verwendet wird. Sind Halbleiter besser oder schlechter als z.B. ein PT100. Oder was könnte man statt einem Mikrocontroller nehmen? Wie schauts aus mit Überhitzung?

Ja ich denke wir hatten eine angenehme Diskussion über dieses Problem und es hat schon so gepasst!

Danach folgten dann die Einzelgespräche. Heißt es Einzelgespräch wenn zwei Vortragende nebeneinander sitzen und gleichzeitig zwei Studenten befragt werden? ;-) Oh bin ich froh, dass ich mir die letzten Tage noch einige meiner Basteleien in Erinnerung gerufen haben. Ja ich weiß wie man einen Vorwiderstand für eine LED berechnet, ja ich weiß auch wie die Dioden-Kennlinie aussieht. Und ich weiß auch dass wir immer auf die Durchbruchspannung UF gucken im Datenblatt. Mit zwei Widerständen parallel kann man den Gesamtwiderstand verkleinern - weil der Gesamtwiderstand ist dann IMMER kleiner als der kleinste Widerstand.

Dies führt uns zu einer interessanten Überlegung! Warum hat ein Voltmeter was parallel geschalten wird einen sooo hohen Eingangswiderstand? Hat der zu messende Widerstand 10 Ohm und das Voltmeter z.B. 1 MOhm (Mega-Ohm - sechs Nuller) - rechnet man wie folgt:

1/RGesamt = 1/RWiderstand + 1/RVoltmeter

1/RGesamt = 1/10 + 1/1000000

1/RGesamt =  0,1 + 0,000001

1/RGesamt =  0,100001

RGesamt =  9,99990... Ohm

Wie man sieht hat sich der Gesamtwiderstand mit 9,9... Ohm kaum verändert im Gegensatz zu den 10 Ohm vom Widerstand. Genau aus dem gleichen Grund ist auch eine Spannungsquelle hochohmig.

Hm was gab es noch zu wissen... Ja genau - von was der Widerstand abhängt! Ja vom Material (nicht jedes Material leitet gleich gut), von der Länge des Materials (desto länger desto mehr Widerstand), vom Durchmesser des Materials (desto mehr Durchmesser desto weniger Widerstand) und von der Temperatur (manche Materialien leiten heiß besser, manche wieder kalt).

Praktisches Beispiel für Durchmesser und Länge sind Dehnungsmessstreifen. Werden sie z.B. gebogen, dann werden sie länger und dünner - sprich ihr Widerstand steigt.

Wie misst man jetzt also Temperatur mit einem PT100? Ein PT100 hat bei 0° C 100 Ohm. Da ich mit einem Mikrocontroller immer Volt messe (und nicht Ohm oder Strom) muss ich mir eben überlegen, dass ich einen konstanten Strom brauche, da ich Volt messe und von dort aus dann auf den Widerstand schließe - denn U = R * I. Wissen tu ich I, messen tu ich V und berechnen tu ich R - also R = U/I.

Zwei gleich große Widerstände in Serie sind Spannungsteiler - Spannungsteiler bringen uns dann zu Messbrücken und zur Frage ob sie abgeglichen sind usw.

Jaja sehr interessante Prüfung. Sind immer die interessantesten Prüfungen wenn man dabei noch etwas lernen kann! Oh und natürlich freut man sich wenn man gelobt wird! Cool

Sehr positiv hervorheben möchte ich den interdisziplinären Ansatz der beiden Vortragenden - mit ein bisschen Mikrocontroller hier, etwas Elektrotechnik da, ein paar Sensoren hier - gewürzt mit viel Praxis und fertig ist die Vorlesung!

Ja das sollte sowieso mehr passieren - fächerübergreifende Wissensvermittlung! Denn oft ist es genau das, was einem dann fehlt. Jedes Fach stellt dann quasi eine kleine, in sich abgeschlossene Insel dar. Stellt sich nur die Frage wie man von einer Insel dann zur anderen kommt... Da jeder weiß, dass schwimmen von einer Insel zur anderen sehr anstrengend ist, sollte man gleich im Unterricht die benötigten Brücken bauen!

Prüfung Softwareengineering

flashgamesatgs | 03 August, 2008 01:52

Die vorletzte Prüfung in diesem Semester (aktuell ist es das 4.) war Softwareengineering. Die Prüfung war so wie erwartet und gliederte sich in 40% Theorie und 60% Praxis. Zur Theorie gibts nicht viel zu sagen. Standardfragen würd ich sagen, wie z.B. was der Unterschied zwischen einer Inspection und einem Walktrough ist. Was ist ein Review. Black- vs. White-Box-Test. Sowas halt.

Im praktischen Teil ging es darum ein Klassendiagramm für eine Universität zu zeichnen. Das Übliche halt: Studenten besuchen Vorlesungen, Vorlesungen können solche mit Prüfung oder integrierte Lehrveranstaltungen sein. Normale Vorlesungsprüfungen bestehen aus Prüfungsfragen mit Antworten. Jeder Student darf nur dann zu einer Prüfung antreten wenn er die Vorlesung besucht. Zu Laborübungen gibt es bestimmte Aufgabenstellungen. Zu jeder Vorlesung gehört ein Professor. Vom Studenten müssen wir noch den Namen und die Matrikelnummer wissen. Standard halt ;-)

Beispiel Nummer Zwei war ein Kopierer. Nach dem Einschalten wärmt sich die Heizspirale auf. Drückt man derweilen auf Start, so erscheint am Display "Bitte Warten". Hat die Heizspirale 80° C so zeigt der Kopierer "bereit" an. Standardmäßig wird eine Kopie gemacht. Es können maximal 999 Kopien erstellt werden - wird also eine 4. Zahl oder mehr Zahlen eingetippt, so werden diese ignoriert. Das Kopieren kann mit der Stopp-Taste abgebrochen werden.

Es sollte auch noch die Möglichkeit berücksichtigt werden, dass der Kopierer Fehlermeldungen anzeigt (man denke an Papier oder Toner aus oder an das Übliche: Papierstau ;-). Wird der Kopierer 30 Minuten nicht benutzt, so geht er in den Stromsparmodus. Diesen kann er durch das Betätigen der Start-Taste wieder beenden. Es kann auch manuell in den Stromsparmodus gewechselt werden.

Zu dieser Aufgabenstellung waren dann drei verschiede Sequenzdiagramme zu zeichnen (z.B. Kopierer ein, aufheizen, 12 kopien, Stromsparmodus oder so in dieser Art). Am Schluss musste noch ein Zustandsübergangsdiagramm gezeichnet werden (wann wechselt der Kopierer in den Modus "bereit", wann ist er im Kopier- oder Stromsparmodus).

So das war dann eigentlich die ganze Prüfung und für 100 Minuten eigentlich eh gut bemessen. Ging sich schön aus. Jetzt warten wir nur noch auf die Noten!

Sensoren - Aktoren: Ende

flashgamesatgs | 24 Juli, 2008 18:47

Am 19. Juli 2008 neigte sich diese Vorlesung dem Ende zu. In dieser Vorlesung haben wir die meiste Zeit im Labor verbracht. Sehr viel Praxis. Und mitunter auch sehr große Verwunderung. Man glaubt ja gar nicht wo eigentlich überall Fehler lauern können... Bei der Mikroprozessor-Programmierung sind sehr wohl auch die Eigenheiten des Experimentierboards zu beachten. Oh und das Board wurde sehr oft umgelötet (ja das Board!) und auf die gewünschte Funktionalität hingetrimmt!

Was wir eigentlich gemacht haben? "Eigentlich" klingt es ja ganz einfach: ein Motor dreht sich aufgrund einer selbst programmierten PWM-Funktion und man möchte eigentlich "nur" die Drehzahl messen... Da kommen dann die Probleme des Boards zu tragen, die Probleme der Programmierung, Leckströme, ungleiche Massen, der Motor dreht sich auch nicht immer exakt gleich - spricht läuft nicht immer rund, nicht-bedachte Gleichrichterdioden mit Spannungsabfällen und und und... *puh* Naja ich will jetzt gar nicht mehr ins Detail gehen. Zusammengefasst: irre viel zu bedenken bei so einer einfachen Aufgabe.

Da macht mir programmieren am PC mehr Spaß (egal ob PHP oder ActionScript oder Java) - denn das funktioniert meist so wie man es sich vorstellt. Das Ergebnis meiner Programmierung hängt nicht vom Motherboard oder dem Prozessor ab, auch nicht von meiner Stromversorgung, auch nicht davon ob mein PC gerade sonst auch noch belastet wird oder nicht. Man kann sich wirklich auf den Code konzentrieren und muss nicht an 100.000 Umgebungsbedingungen denken! Ist ja wirklich ein Luxus! Winken

Trotzdem fein, dass man gesehen hat welche Probleme solche Dinge in der Praxis in Bezug auf Elektronik und Mikroprozessoren verursachen. Oh und ich hab jetzt auch Hochachtung vor meinem Fön mit seinen vielen Heizstufen!

Schade, dass die Vorlesung so kurz war - oder sagen wir gekürzt wurde zugunsten anderer Fächer. Denn das Thema Sensoren/Aktoren ist wirklich ein sehr großes Gebiet und auch sehr interessant!

Webengineering - Prüfung

flashgamesatgs | 24 Juli, 2008 18:36

Die Prüfung erinnerte mich ein bisschen an die Vorlesung: viel zu tun in relativ kurzer Zeit! Die Stoffmenge ist schon gewaltig, da sie sich von HTML über CSS weiter zu JavaScript und schlussendlich zu Java und Servlets zieht... Tja und dabei wird ja jeder Bereich trotzdem nur "angekratzt". Gerade in den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit CSS auseinander gesetzt und da fallen einem ja fast die Augen raus, was mit so Stylesheets alles möglich ist... UNGLAUBLICH!! Hier das bekannteste Beispiel:css Zen Garden. Einfach links ein Stylesheet anklicken und wundern wie sehr sich das Layout nur wegen CSS ändert...

Ja habe auch mein erstes frame- und tabellenloses Layout entworfen. Das sowas mit CSS überhaupt möglich ist, das hätte ich nicht gedacht... *wow*

Naja zurück zur Prüfung: Was ist HTML, Unterscheidung von Links (intern/extern), was wird wo ausgeführt (Client-Server), a HTML-Formular hinpinseln, mit JavaScript überprüfen, mit einem Servlet die Daten übernehmen - oh und ein Datenbankbeispiel. Ne Datenbanken mit Servlets ist nicht schwer - nur die Datenausgabe war a bissi tricky. Ne ich habs nicht mehr gewusst wie wir das gemacht haben. Im Vergleich zur restlichen Prüfung war das schon ziemlich schwer. Und dann noch Fragen zu commit und rollback.

Jedenfalls fein - wieder eine Prüfung weg Cool - aber die nächste steht ja wieder vor der Tür.

Softwareengineering: Ameise Simulation - die 2.

flashgamesatgs | 09 Juli, 2008 01:54

Nachdem die erste Ameisesimulation irgendwie alles daneben gegangen ist (Bericht hier - vorsicht peinlich ;-) brauchten wir ein anderes Konzept. Mehr am Wasserfallmodell orientieren - oder sagen wir hauptsächlich daran - die Simulation ist ja darauf ausgerichtet. Zuerst A. Dann Review von A. Ausbessern von A aufgrund von Review. Danach B. Review von B usw. Testen vermindert auch Fehler.

Ganze DREI Stunden sind wir dafür gesessen... Der Lohn nach drei Stunden Arbeit hier zusammengefasst auf den wichtigsten Satz der Auswertung:

The customer is satisfied with the product and your company. Maybe you will get another project from him later.

Hier der peinliche Satz der 1. Simulation: The customers doesn't accept your system. Your code is too incomplete; there is too much funtionality missing.The customer could not believe that you only came up with a software full of errors. He declines to accept the product.

Diesmal wurden (fast) alle Zielvorgaben (Anzahl Codelinien, Fehlerqualität usw.) mehr als erfüllt - nur das Budget von 225.000 EUR wurde um 5000 EUR überzogen. Aber das sind ja schon fast Peanuts ;-)

So da wir es jetzt glaub ich kapiert haben, traue ich mich jetzt mal einfach unsere Vorgehensweise niederzuschreiben - nachahmen auf eigene Gefahr!

Ganz am Anfang muss man mit "talk customer" mit dem Kunden reden. Danach mit "specify" beginnen die Spezifikation zu schreiben. Dann zwei andere Leute UND der Customer "customer participate in review specification". Danach "correct specification" - und zwar die Leute die die Spezifikation geschrieben haben. Danach "design system". Dann wieder Review und dann wieder ausbessern. Als Nächstes "design modules" - wieder Review und ausbessern. Danach mit "code" anfangen zu programmieren. Den Code reviewen und testen und ausbessern. Danach mit "integrate" das System integrieren. Darauf "test system" und "test integration" nicht vergessen (hm welche Reihenfolge?). Dann wieder ausbessern. Jemand kann dann ja schon mit der Dokumentation anfangen mit "write documentation". Die muss auch reviewt (mit Kunden!) und ausgebessert werden. Am Schluss kann man noch "correct all documents" nehmen, einen "perform acceptance test" und mit "deliver system" wird das System dem Kunden übergeben.

Kurz zusammengefasst: specify, design system, design modules, code, documentation, deliver - zwischen drinnen Review/Tests und alles ausbessern.

Zwei Grundregeln: Reviewen/testen tun immer die Leute die NICHT daran gearbeitet haben. Ausbessern tun immer die Leute die daran gearbeitet haben!

Und hier noch Tipps in der langen Fassung.

<sarkasmus>In diesem Sinne viel Spaß mit euer Simulation!</sarkasmus>

Unser Score: 689 Punkte (von 1200). Wer bietet mehr? Lachanfall

 
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